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Die von unseren Vorfahren angebauten Getreidearten erleben ein Comeback. Man geht davon aus, dass sich in den letzten Jahrtausenden nur wenig verändert hat. Alte Getreidearten wie Amaranth und Farro sind gesund, leicht verdaulich und viele von ihnen sind auch glutenfrei, was sie zu einer schönen Alternative zu Nudeln oder Couscous für Menschen macht, die kein Gluten vertragen. 

 

Diese Körner können als Beilage serviert werden oder in Suppen und Salaten verwendet werden, um sie zu einer herzhaften Mahlzeit zu machen. Sie können warm oder kalt serviert werden, einfach mit Öl und Gewürzen angerichtet oder mit Gemüse und Kräutern gewürzt werden. Die Möglichkeiten sind aufregend, ebenso wie die neuen Geschmacksrichtungen und Texturen, die du entdecken kannst. Sie sind eine großartige Ergänzung für deine Küche und gut für die Umwelt, da die meisten alten Getreidearten weniger Wasser verbrauchen und weniger intensiv angebaut werden als Weizen und Mais aus der Massenproduktion.

Im Gegensatz zu raffiniertem Weißmehl und weißem Reis sind alte Körner eher ganz oder relativ unverarbeitet und daher eine großartige Quelle für Ballaststoffe. Zudem sind sie relativ proteinreich und kalorienarm. 

 

Die am häufigsten verzehrten Getreidearten, wie Weizen und alle seine Derivate, enthalten Gluten. Es gibt jedoch auch viele nahrhafte, glutenfreie Getreidearten. Sorghum, Amaranth, Teff und Hirse sind alle von Natur aus glutenfreie Getreidearten.

Amarath

Dieses Getreide wurde zuerst von den Azteken und Inkas in Mexiko angebaut. Es kann wie Reis in Wasser gekocht oder wie Mais gepoppt werden (in Salaten für ein angenehmes Knuspern). Es hat einen milden, leicht nussigen Geschmack und eine gelatineartige Textur, wenn es gekocht wird. Damit ist es gut für Suppen und Risotto geeignet.    

Sorghum

Dieser wird in Afrika und Teilen Asiens häufig gegessen. Er ist umweltfreundlich, da er etwa ein Drittel des Wassers für den Anbau benötigt als Mais, kostengünstig, vielseitig und sättigend. Er kann gemahlen und als Mehl in Brot und Pfannkuchen verwendet werden, wie Popcorn gepoppt, zu Brei verarbeitet oder als Reisersatz verwendet werden.    

Teff

Teff ist die Hauptzutat für das köstliche äthiopische Sauerteigfladenbrot Injera. Es ist ein feines Korn in der Größe eines Mohns und mild im Geschmack. Du kannst es für eine interessante nussige Textur in Gebäck und Brot verwenden oder es über Salate streuen.    

Hirse

Hirse ist sehr nahrhaft, eine gute Quelle für Ballaststoffe und reich an Vitamin B1 und Mineralien. Sehr vielseitig, meist zu Mehl gemahlen und in Brot oder Pfannkuchen verwendet.

Gerste

Gerste, eng verwandt mit Weizen, ist ein zäh nussiges Korn von der Größe eines Sonnenblumenkerns und köstlich in einem mehrschichtigen Salat.    

Farro

Dieses alte Korn ist in vielen Rezepten einsetzbar und eignet sich gut als Ersatz für Reis. Eine Weizensorte, die nicht glutenfrei ist, aber wunderbar mit trendigen "Buddha-Bowls" funktioniert.