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Jede Region hat ihre urtypischen Spezialitäten. Es wäre ewig schade, wenn sie in Vergessenheit gerieten. Mit „Frisch & gschmackig“ wollen wir zur Wiederentdeckung dieser traditionellen Köstlichkeiten anregen und dich dabei unterstützen, deine eigenständigen Neuinterpretationen zu entwickeln.

Buchteln

… sind ein Fixpunkt der Wiener Mehlspeisküche. Die ursprünglich aus Böhmen stammende Delikatesse sind mit Marillenmarmelade oder Powidl (Zwetschkenmus) gefüllte Germteig-Knöderln, die in Reihen in eine Backform geschlichtet und im Rohr gebacken werden. Gerne werden Buchteln zu Kaffee genossen oder in Vanillesauce als üppiges Dessert gereicht. In manchen Kaffeehäusern wie dem legendären Hawelka besitzen sie regelrechten Kultstatus.

Auch in West- und Südösterreich kennt man diese Köstlichkeit, doch werden die regionalen Abwandlungen häufig als „Nudeln“ oder „Rohrnudeln“ bezeichnet.

„Wer sagt, dass Buchteln immer süß sein müssen?“, fragte sich unser Team im Chefmanship Center und entwickelte eine pikante Variante mit Mangold-Schafkäse-Füllung.

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Bunkeln

… zählen ebenfalls zu den regionalen Süßspeisen, die mit frischen Früchten oder Beeren zubereitet werden. Dazu wird ein Teig verwendet, der in seiner Konsistenz schon fast an Palatschinkenteig erinnert. In einer Auflaufform („Reindl“) im Rohr gebacken, sinkt ein Teil des Obstes nach unten, sodass der ganze Bunkel sich einfärbt und die Aromen aufnimmt. Richtig köstlich wird ein Bunkel durch die knusprigen Ränder und die Kruste, die „Rammerl“ genannt werden.

Bunkel ist verwandt mit „ein Binkerl schnüren“ (ein Bündel schnüren). In ihrer pikanten Version ersetzen die Köche des Chefmanship Center den Teig durch ausgerollte Tramezzini-Scheiben und schnüren genau solche Bündel. Da die Kreation mit Kalbsleberfüllung ebenso ein knuspriges „Rammerl“ hat, wird der Name Leberbunkel dem Original mehr als gerecht.

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Schlutzkrapfen

… sind eine regionale Nudelspezialität aus Tirol und Südtirol, die verwandt ist mit den Kärntner Kasnudeln und italienischen Ravioli. Die Fülle besteht aus Topfen und einer erfrischenden Mischung aus Kräutern und Lauch oder Frühlingszwiebeln. Serviert werden original Tiroler Schlutzkrapfen mit brauner Butter übergossen und mit etwas geriebenem Bergkäse bestreut.

Eine spannende Interpretation hält das Chefmanship Center bereit: Die Füllung pikanter, serviert in Rinderbouillon, garniert mit feinen Gemüsestreifen. Wesentlich Figur schonender als das Original und geschmacklich wie optisch ein Gedicht.

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